Annie Leibovitz – At Work
6. März 2009

Annie Leibovitz war mir durch diesen interessanten Artikel mal wieder in das Gehirn gerufen worden. Und wie es der Zufall so will bekam ich, natürlich um Frau Leibovitz finanziell zu unterstützen, ihr Buch “At Work” geschenkt.
Das Buch an sich ist schon vom optischen eine Empfehlung wert. Ein wunderschöner Leineneinband mit Prägedruck. Farblich irgendwie so, wie man sich Annie Leibovitz vorstellt.
Das Buch ist aber mehr Biografie als, Lehrbuch. Was mich nicht weiter stört, denn ich mag solche Bücher. Insbesondere von Fotografen, die ihren Lebensweg niederschreiben. Ich finde es inspirierend und zugleich spannend einen Lebensweg nach zu verfolgen. Zugleich ist das Buch aber nicht wie eine Biografie aufgebaut. Man wird am Anfang aufgeklärt wie Annie Leibovitz zur Fotografie kam und in den Nachfolgenden Kapiteln widmet Sie sich verschiedenen fotografischen Themen, von den Stones, über den Krieg bis hin zum Wahlkampf mit Barack Obama. Diese Zeitreise endet im Jetzt und auf Seite 200. Aber das Buch bietet noch einen zweiten Teil, welcher schon im Inhaltsverzeichnis deutlich abgegrenzt wird. Auf den nun folgenden 37 Seiten geht Annie Leibovitz auf ihre Ausrüstung ein, ihr werden 10 Fragen gestellt (der wohl mit interessanteste Teil des Buches), man erhält eine bebilderte Veröffentlichungsgeschichte & einen Chronologie ihres bisherigen Lebens.
Alles in allem sehr gelungenes Buch, welches ich ohne Einschränkungen Empfehlen kann. Wer sich in “At Work” allerdings ein Lehrbuch erhofft sollte lieber die Finger davon lassen.
© 2009 Marcus Hasart
Mit einer Postkarte Sehen lernen
4. März 2009

Durch Zufall, oder besser gesagt durch Chase Jarvis, bin ich auf den Blog von Marc Silber gestoßen. Marc Silber gibt, wie so viele, einige Tips zur Fotografie. Allerdings ist mir einer besonders positiv aufgefallen, gesehen in “How To Improve Your Composition”. Es geht ganz Schlicht und einfach darum Bilder sehen zu lernen, ohne Kamera nur mit dem eigenen Auge. Dies erfolgt mit der Hilfe einer Postkarte in welche ein Loch in Sensorgröße/Filmgröße (36x24mm) geschnitten wird. Dieses kleine Utensil soll den fotografischen Blick verbessern und festigen. Ziel ist die Bilder bzw. Bildausschnitte auch ohne Zuhilfenahme von diesem Hilfsmittel zu erkennen. Was auch ganz gut hilft ist:
“Fotografieren, Fotografieren & Fotografieren.”
© 2009 Marcus Hasart
Testbilder – Canon EF 28 1.8 USM
1. März 2009
Weitwinkel am Crop bzw. 28 mm x 1,6 = 44,8 mm. Macht also fast die Standartbrennweite von 50 mm am Crop. Und ich muss sagen das Objektiv macht echt spaß. Evtl. mein neues lieblings Objektiv? Wir werden sehen… muss erstmal auf besseres Wetter warten und dann mal in der freien Natur ein paar Fotos machen.



© 2009 Marcus Hasart
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