Ein guter Fotograf braucht gute Schuhe!
28. April 2009

Heute mal kurz und knapp. Schuhe gekauft, Bilder gemacht hier präsentiert. Model: Adidas Originals Type: Vespa. Die Schuhe gibt es für günstige 109,- europäische Währungseinheiten im Fachhandel.





Equipment: Canon 5D Mark II, Canon EF 85, Canon EF 50
Zufällig ein Produkt- & Werbefotograf hier zu gast? Falls ja immer her mit der Kritik oder dem Lob!
© 2009 Marcus Hasart
Chase Jarvis – Ein inspirierender Werbefotograf
22. April 2009
Chase Jarvis ist ein amerikanischer Werbefotograf aus Seattle. Er hat ein ziemlich cooles Studio und eine tolle Crew, bestehend aus 6 Leuten. Er macht jeden Tag Bilder mit seinem Iphone und präsentiert sie über Twitter und Facebook. Chase ist einfach nur ein atemberaubender Fotograf und zugleich eine inspirierende Person. Er teilt seine Erfahrungen und versucht sie allen näher zu bringen. Eine lustige Geschichte ist das ihm einmal jemand schrieb, wenn er seine Schuhe tragen würde dann währe es viel einfacher so tolle Bilder zu machen. Kurze Zeit später hatte diese Person ein Paar Schuhe von ihm. Wenn es um Social Networking geht ist er ebenfalls ganz weit vorn mit dabei. Er präsentiert sich über einen Blog, Facebook, Twitter und gelegentlich erscheinende Podcasts. Es ist aber nicht nur Social Networking, zeitgleich ist es nahezu kostenlose Werbung für ihn und mehr und mehr Leute werden dadurch auf Ihn aufmerksam. Um es in seinen Worten aus zu drücken “Let the web work for you.”. Seine Tipps “Suche nach etwas was niemand macht.”.
Seine Universals:
- Hard work – it ain’t easy
- Passion – for pictures and everything else
- Personal Style – take your dream pictures
- People – know and be a part a community
- Business – actively pursue skills
- Unconventional – think outside the box
- Give Back – rising tide floats all the boats.
Um euch einen Eindruck von Chase zu verschaffen nehmt euch eine Stunde Zeit und schaut euch dieses Video aus dem Jahr 2007 an.
© 2009 Marcus Hasart
Ein ♥ für Blogs
21. April 2009

Social networking at its best oder wie Kai Müller von Stylspion schreibt “EIN ♥ FÜR BLOGS“. Großes Ziel: untereinander vernetzen, seine liebsten deutschsprachigen Blogs präsentieren & freude haben.
Also auf gehts, habe mir fünf Blogs aus dem Bereich “Foto” ausgewählt. Fünf, die ich immer wieder Interessant & lesenswert finde.
krolop und gerst – www.krolop-gerst.com/blog/
Die machen Bilder. Auf diesen Blog bin ich eigentlich ehr durch Zufall gestoßen, habe ein FotoTV Video mit Martin Krolop gesehen. Er ist, wenn man das so sagen darf, Hauptautor des krolop-gerst Blogs. Tja und seit dem ist dieser Blog in meinem Feedreader. Hier gibt es Lichtsetups und interessante Hintergrundstories. Es lohnt sich öfters mal vorbei zu schauen.
janguentherphotoraphy – www.janguenther.com
Kurz und knapp der Junge hats drauf und wird mit der Motivation, die er in meinen Augen hat, noch groß rauskommen! Schaut einfach mal vorbei.
kwerfeldein – www.kwerfeldein.de
Da wo sich alles trifft. Bei Martin ist irgendwie das Sammelbecken, der deutschen Fotografieblogger. Jeden Tag ein neuer Artikel & Geburtsstätte der Sammlung deutscher Fotografieblogs.
Calvin Hollywood – www.calvinhollywood.blogspot.com
Bei Calvin Hollywood passiert gerade ziemlich viel und um immer auf dem Laufenden zu sein schreibt er uns jeden Tag einen kurzen Bericht darüber was er denn gemacht hat bzw. was passiert ist. Es ist sehr interessant zu sehen in was alles Calvin Hollywood involviert ist. Er hat sich über die Jahre einen Namen gemacht und ich glaube es ist für ihn wie ein kleines Tagebuch, welches er später einmal durchschauen wird und sich denken Damn it! Du hast ne Menge auf die Beine gestellt!
Ondro fährt eine roten BMW Z4, trägt eine Glashütte senator & ist zukünftiger Porsche Fahrer. Sein Blog ist mit folgenden Worten untertitelt “…presenting the life & times of a starphotographer”. Und so gibt er, zum Teil sehr lustige, Geschichten aus seinem Leben preis. So ganz nebenbei macht Ondro auch noch richtig gute Fotos.
© 2009 Marcus Hasart
Ein Traum wird wahr – digitales Vollformat
21. April 2009
Ich habe es getan! Ich habe mir eine Canon 5D Mark II gekauft, samt Batteriegriff und zweitem Akku. Als ich im Herbst 2008 mein ganzes Nikon Equipment verkauft habe und auf eine Canon 350D umgestiegen bin, war das Ziel günstig in eine gebrauchte Canon 5D zu investieren. Grund war, dass ich glaubte bei Canon die besseren Festbrennweiten vor zu finden und auch günstiger an einen Vollformat Body zu kommen. Ich wollte mit digitalem Vollformat fotografieren. Auf der Photokina 2008 wurde sie dann vorgestellt, die 5D Mark II. Und ich kam ins Zweifeln ob es nicht vielleicht doch die Neue werden sollte. Es gab viele Gründe die für und auch gegen die 5D Mark II gesprochen haben. Besonders der hohe Preis hat mich sehr abgeschreckt. Auf der anderen Seite ist es eine aktuelle Kamera mit sagenhaft wenig ISO Rauschen, einer Auflösung die die nächsten Jahre absolut ausreichend ist und dazu auch noch Video in FullHD aufnehmen kann. Um ehrlich zu sein, ich habe ganz schön mit mir gekämpft. Auf lange Sicht gesehen würde ich mir aber früher oder später eh einmal eine 5D Mark II kaufen war mein erster Gedanke. Also lieber zur 5D greifen. Auf der anderen Seite, wenn ich mir jetzt eine neue Kamera kaufe, dann behalte ich Sie auch für einen längeren Zeitraum, denn Sie ist das Beste was ich mir leisten kann. Und irgend jemand hat mal gesagt, man soll sich das beste Equipment besorgen was man sich leisten kann, denn es bringt einen voran. (Dieser irgend jemand ist Chase Jarvis, amerikanischer Werbefotograf)

Mein Entschluss war gefallen. Ich würde in meine Zukunft investieren. In meine erste komplett neue Kamera, diesmal keine gebrauchte Kamera mehr.

Anfang März 2009 war es dann soweit. Ich habe mir verschiedene Angebote samt zweitem Akku und dem passenden Batteriegriff eingeholt. Die Wahl fiel schlussendlich auf Martin Achatzi, welcher Deutschlands Canon Shop Nr. 1 betreibt. Er machte mir einen sehr guten Preis und so wurde umgehend bestellt. Das war am 16. März 2009. Ab jetzt begann dann die Zeit des Wartens. Wie den meisten bekannt sein dürfte hat Canon eine enorme Nachfrage nach den neuen 5ern. Auch die Wirtschaftskrise begünstigt die Situation nicht gerade, denn Canon scheint in der gesamten Fotosparte Lieferschwierigkeiten zu haben. (Ob die gewollt oder ungewollt sind kann ich leider nicht sagen.) Ich schickte ab da an also einmal in der Woche eine Email an Herrn Achatzi um zu erfahren, wie denn der Stand der Dinge sei. Aber leider tat sich ziemlich lange nichts. Am 8. April bekam ich dann völlig unverhofft eine Mail das meine Kamera auf dem Weg zu mir sei. Voller Freude sah ich mich schon die Osterfeiertage mit meiner neuen Kamera hantieren, aber es kam alles ganz anders.

Kurz nach der ersten Mail bekam ich von Herrn Achatzi eine zweite Mail in der er mir bedauerlicherweise mitteilen musste, dass er beim Packen der Pakete nicht daran gedacht hat, dass sich Akku und Ladegerät mit in dem Karton vom Kit Objektiv befinden. Das Objektiv wollte ich nicht haben und so musste es vor dem Versand natürlich aus dem Kit Karton. Das Zubehör sollte aber umgehend an mich versandt werden. Okay dachte ich, dann eben Ostern nicht mit der Kamera spielen.

Aber auch nach Ostern trafen weder Kamera noch Zubehör bei mir ein. Komisch dachte ich, sollte ja eigentlich alles zu mir auf dem Weg sein. Also gewartet. Am 16. April, mehr als eine Woche nach Auslieferung, hatte ich dann aber keine Geduld mehr. Also wieder Herrn Achatzi kontaktiert. Wie sich herausstellte war alles wieder bei Ihm angekommen. Toll! Aber ich war doch die ganze Zeit vor Ort? Die Pakete gingen umgehend wieder raus zu mir.

Am 17. April hat es dann geklingelt, der Postbote. Er hat 3 Pakete für mich. Ich war zunächst verwundert warum 3 Pakete, aber egal. Bei näherer Betrachtung stellte sich dann heraus das auf 2 der 3 Pakete keine Hausnummer stand. Der Postbote meinte dann “Ja die waren letzte Woche schon mal hier, aber wenn da keine Nummer drauf ist, dann kann ich die nicht zustellen.”. Na toll! Zum Glück war diesmal auf einem der Pakete die Hausnummer, sonst wären die Pakete wieder zurück. Also merken: Bei der Paketzustellung immer die Hausnummer des Empfängers mit drauf schreiben.

Weiter geht es. Muss ja alles ausgepackt werden und geschaut ob alles dabei ist. Um es kurz zu machen, es war alles dabei und ne Tasse, Kameragummitiere & etwas Lektüre war auch mit dabei.

Der erste Eindruck ist erstmal nur beeindruckend. Gar kein Vergleich zur kleinen EOS und auch nicht zu der analogen die ich hier habe. Zweiter Eindruck das Display ist einfach nur riesig. Dritter Eindruck die Kamera hat Gewicht, was mich aber nicht weiter stört, ehr im Gegenteil.


Vor dem ersten Benutzen musste dann aber erstmal die Akkus geladen werden. Dauer so ungefähr 4,5 Stunden. Die Zwischenzeit habe ich dann damit überbrückt meine 50er Festbrennweite an den Body zu schrauben und schon einmal einen Blick durch den Sucher zu riskieren. Zweiter Ansturm von Begeisterung folgte dann auch umgehend. Die Kamera liegt super in der Hand, ich hab da immer so meine Probleme mit kleinen Kameras und gerade mit der 350D ist das immer ein graus gewesen. Dann dieser Sucher, verdammt ist der hell und das Sucherbild ist so groß. Manuell fokussieren ist jetzt ein Kinderspiel.

Freitag Nachmittag kurz nach 15:00 Uhr. Die Akkus sind jetzt beide voll. Also ab in die Kamera. Das erste mal anstellen. Ehrfurcht macht sich breit. Ja das es schon was anderes als das was ich bisher in meine Händen halten durfte. Jetzt wandelt sich auch mein immer noch vorhandener Zweifel, ja es war die richtige Entscheidung. Diese Kamera wird mich die nächsten Jahre begleiten!
© 2009 Marcus Hasart
Positives Feedback zum Blog
19. April 2009

Im Feedreader taucht immer mal wieder deutsche Fotoblogs 2009 auf. Aber der jetzt eingeflatterte Blogpost hat mich doch ein wenig stolz gemacht. Felk Yoshin von Fotoleute hat sich die Mühe gemacht und die gesamte von Martin Gommel zusammengestellte Sammlung durchgearbeitet. Dabei kam am Ende eine kurze Zusammenfassung der Blogs heraus, die Ihm positiv ins Auge gesprungen sind. Und siehe da der zu meiner Website (marcushasart.de) gehörender Blog (news.marcushasart.de) taucht auch mit auf. Hinter jedem der von Felk aufgeführten Blogs steht auch eine kleine Bewertung. Zu meinem Blog finden sich folgende Worte:
…
20. Marcus Hasart – das meinte ich mit augenschmeichelndem schlichten Design. Inhaltlich fehlt noch ein roter Faden.
…
Zitat: Felk Yoshin vom Blog fotoleute
An dieser Stelle also vielen Dank an Felk für das Positive Feedback! Und am roten Faden wird weiter gearbeitet, versprochen! Falls jetzt jemand meint “Naja das seh ich aber nicht so.” oder “Dem stimme ich voll und ganz zu!”, dann würde ich mich über einen kurzen Kommentar von euch freuen.
© 2009 Marcus Hasart
Abendlektüre (deutsche Fotozeitschriften)
15. April 2009
Im deutschen Zeitschriftenmarkt findet man eine Vielzahl von Fotozeitschriften. Die Preisspanne reicht von ehr günstig bis man ist das mal wieder teuer. Nur welche Zeitschriften lohnen sich eigentlich und welche ehr nicht? Will ich mit ständigen Tests, Neuvorstellungen & Werbung erschlagen werden oder bin ich auf der Suche nach Interessanten Artikeln? Im laufe der Jahre habe ich ziemlich viele verschiedene Fotozeitschriften gekauft. Hängen geblieben bin ich dann aber eigentlich nur bei den Magazinen “PHOTOGRAPHIE” & “Docma“. Zwischendurch dürfte ich mich ein Jahr am amerikanischen Magazin “Layers” erfreuen, was ich auch als sehr gut empfunden habe.

Was bieten die beiden von mir favorisierten Magazine?
In meine Augen das Beste deutschsprachige Fotomagazin. Auffallend ist das besonders große Format, das es so seit Anfang 2006 gibt. Wer nach Ausführlichen Vergleichstests sucht wird mit diesem Magazin nicht ganz glücklich werden. Aber alle die nach Anspruchsvoller Fotografie mit ein wenig technischen Beiwerk ausschau halten werden sicher glücklich.
Das Magazin an sich ist in vier Hauptteile gegliedert:
- Bilder & Geschichten
- Test & Technik
- Praxis & Knowhow
- News & Szene
Im Magazin erscheint zudem monatlich ein Artikel von Jost J. Marchesi, dem Autor von “Handbuch der Fotografie Band 1-3″. Und auch Doc Baumann hält regelmäßig seine Sprechstunde bei der PHOTOGRAPHIE ab. Was ich sehr lobenswert finde ist, dass seit einigen Ausgaben wieder vermehrt auf die analoge Fotografie eingegangen wird. Auch finden sich bei den Buchempfehlungen nicht nur Fachbücher wieder, sondern auch Bildbände. Für mich ist dieses monatlich erscheinende und für 5,- EUR durchaus erschwingliche Fotomagazin einfach eine Empfehlung wert.

Die Titelunterschrift hat sich mit der aktuellen Ausgabe von “Doc Baumanns Magazin für digitale Bildbearbeitung” zu “Doc Baumanns Magazin für professionelle Bildbearbeiter” geändert und damit ist die angesprochene Zielgruppe gut umschrieben.
Der Aufbau der Zeitschrift gestaltet sich wie folgt:
- Editorial von Doc Baumann, dem deutschen Photoshop Guru und Bastian Sick des schlecht retuschierten Bildes.
- Es folgen die News. Eine Sammlung aus Produktneuheiten & interessanten Links.
- Reportagen über die digitale Bildbearbeitung und besonders lesenswert Doc Baumann “Bildkritik”
- Als nächstes folgen die Workshops. Hier hat sich in den letzten Ausgaben so einiges getan und es ist nicht mehr nur Photoshop das Thema, sondern auch Programme wie Cinema 4D oder Lightroom.
- Soft-/Hardware umfasst meist mehr den Software Teil in Form von Plug-ins oder besonderer Bildbearbeitungssoftware.
- Unter Redaktionelles finden sich quer im Heft verteilt verschiedenste News, Software-News, Agentur-News, das Photoshop-Rätsel & Bücher.
- Und nicht zu vergessen auf der letzten Seite des Heftes, der monatliche absolut empfehlenswerte Techtalk von Christoph Kühne. Den Techtalk, “Das beste Euipment“, aus der letzten Docma gibt es auch online auf docma.info.
Das Magazin schlägt mit 10,- EUR ein relativ großes Loch in die Zeitschriften Kasse. Dafür dann allerdings auch nur im zweimonatigen Rhythmus.

Die jeweiligen Vorlieben hängen viel vom eigenen Geschmack ab, dennoch würde ich gern wissen welche Zeitungen Ihr regelmäßig konsumiert? Vielleicht hat ja der ein oder andere noch einen Geheimtipp, den ich noch nicht kenne.
© 2009 Marcus Hasart
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