Rund 25 Prozent der deutschen Bevölkerung tut es regelmäßig. Zirka 75% Prozent verzichtet darauf. Es geht um den Konsum von Zigaretten. Für die einen ist ein Genussmittel für die anderen ein Suchtmittel. Auf jeden Fall steht eine riesen Industrie hinter allem und gerade bei den jüngeren Zielgruppen wird um jeden “Kunden” gekämpft. Heute also mal ein Packshot von zwei Schachteln (Softpacks) Zigaretten der Marke Marlboro. Gerade bei den Marlboro Gold Päckchen hat sich in letzter Zeit ein doch sehr stylischer Wandel vollzogen. Das neue Design ist voll und ganz gelungen und spricht nicht nur optisch, sondern auch haptisch an.

Zigaretten Softpack Packshot

Equipment: Canon 5D Mark II, Canon EF 50 mm

P.S. “Rauchen kann tödlich sein”

© 2009 Marcus Hasart

Und am Ende kommt alles anders als geplant. Schaut man sich die Anpreisungen für Kaltgetränke, egal ob alkoholisch oder alkoholfrei , in der Werbung oder in Anzeigen an, so haben sie meist etwas gemeinsam. Was? Kleine frisch aussehende atemberaubende & wohl geformte Tröpfchen. Dem habe ich mal ganz provokant, nicht mit der Masse gehend widersprochen. Was die anderen haben braucht mein Foto ja noch lange nicht. Ich glänze dafür mit satten Farben und toller Beleuchtung. Allerdings muss ich zugeben, dass auch ich während des Fotografierens Bilder mit Tropfen gemacht habe. Bei der Sichtung kam dann aber ganz klar die Entscheidung zu den Bildern ohne Tropfen. Neben keinen Tropfen findet sich auch keine mittig ausgerichtete Flasche auf dem Bild. Dafür glänzt es dann aber wieder mit coolem Textfreiraum.

Bionade Ingwer-Orange

Equipment: Canon 5D Mark II, Canon EF 85 USM, 2x Striplights

Dann war da noch die Sache mit dem MacBook Pro und der langsamen Festplatte. Da mich das tierisch genervt hat ist mir irgendwie mal wieder ein gefallen das Festplattendienstprogramm zu starten und die Sache mal prüfen zu lassen. Sehr gute Entscheidung! Nachdem die roten Zeichen im Fenster verschwunden waren ist jetzt alles wieder in bester Ordnung. Natürlich kann es auch daran liegen, dass ich fast zeitgleich noch eine Aufräumaktion gestartet habe und jetzt nicht mehr nur 87 sondern 106 GB freien Speicherplatz habe. Keine Ahnung. Auf jeden Fall läuft das jetzt wieder wie Butter.

Als letztes möchte ich noch darauf hinweisen, dass auch ein Computer der einen Apfel trägt nicht unfehlbar ist. Ja es läuft alles stabil. Aber wenn man arbeitet und das Programm, mit dem man eben arbeitet, einfach aus geht ist das weniger schön. Schön ist es allerdings, dass es anscheinend noch mehr Menschen mit diesem Problem gibt und ich per Twitter gezwitschert bekommen habe „Schau mal nach EverSave“. Das Programm gibt es hier und falls ihr ähnliche Probleme habt schaut es euch einfach mal an. Das erspart dann nämlich eine Menge Ärger & Arbeitszeit.

© 2009 Marcus Hasart

Inspiration kam diesmal von Paul Ripke. Und so hab ich mir gedacht, was der Paul kann, kann ich auch. Wie ihr kennt Paul Ripke nicht? Paul ist Fotograf, kommt aus Hamburg & von Ihm gibt es jede Woche eine Folge „Life of Paul“. Beim „Leben des Paul R.“ sieht man seine Arbeit als tanzenden, singenden oder dj’enden Fotograf. Diese Woche war da, neben einarmigen Klimmzügen, dicker Mode, nem Axe Shoot & Sammy Deluxe so eine Dose Creme zu sehen. Irgendwie kam mir die Dose bekannt vor. Also noch mal die aktuelle Vogue 5/2009 rausgesucht und drin geblättert. Erste Feststellung, dass was der Paul da macht kann ich doch nicht. Grund? Die Dose Juvena „MasterCream“ kostet laut Vogue günstige, für mich aber grad nicht realistische, 189,- EUR. Okay, dann fotografier ich halt ne andere Creme. Ab zum Cremenreseller meines Vertrauens, denn wer suchet der findet. Gefunden habe ich dann was von Creme 21. Laut der Internetseite der 70er Jahre. Also los geht’s. Positioniert und erstes Probefoto gemacht. Nochmal bissel an der Dose schieben und die Beleuchtung optimieren, auslösen, perfekt. Wie immer habe ich was vergessen. Ich wollte die Glasplatte doch vorher noch sauber machen! Naja, zu spät, dann eben digital. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Hier das Ergebnis:

Creme 21

Feststellung bei der Postproduction: Keine 5D Mark II kaufen, wenn man nen nur nen MacBook Pro hat. So ein Ausgangsbild hat so um die 120 Megabyte, schafft das kleine Computerchen auch noch ohne Problem. In der Nachbearbeitung werden aber meine Ausgangsbilder um die 1 Gigabyte groß und da kämpft mein Mac dann doch schon. Mehr Arbeitsspeicher geht leider nicht. Der Zeitfresser liegt auch nicht so beim RAM oder der CPU, sondern bei der Festplatte. Laden/Speichern usw. dauert ewig.

Equipment: Canon 5D Mark II, Canon EF 85 USM

P.S. Morgen gibt es dann Kaltgetränke.

© 2009 Marcus Hasart

I proudly present die Gummibärenhand:

Gummibärenhand

Das kann man aus sieben Tuben Zahnpasta, drei Packungen Gummibären & einer Zahnbürste machen. Ich wollte eine kleine Geschichte erzählen. Mittlerweile gibt es noch mehr Ideen um diese Art der Fotografie weiter zu führen. Es wird im laufe der Zeit eine ganze Serie solcher Aufnahmen geben.

Making Of

Zu erst war die Idee, welche auch umgehend auf ein Blatt Papier skizziert wurde. Danach wurde die Idee dann ausgearbeitet & präzisiert.

Entwurf

Die erste Hürde lag darin, dass ich dachte das man mit so einer Tube Zahnpasta gaaaanz lange Linien machen kann. Aber mehr als vier Linien waren dann doch nicht drin. Also musste ich den Zahnpasta Vorat kurzfristig von zwei Tuben auf sieben erhöhen. Um die Linien ordentlich auf die Glassscheibe zu bringen habe ich mir mit Hilfe von karriertem Papier & Textmarkern eine Vorlage gezeichnet. Da dann die Glasplatte drauf und eine Linie nach der anderen gezogen. Feststellung eigentlich wäre für jede Linie eine neue Tube besser gewesen. Die erste Linie war irgendwie immer die Beste. Die Gummibärchen wurden dann auf einer weißen Kunststoffplatte in händischer Form verteilt. Soweit so gut.

MakingOf_1

img_2743

Während meiner Zeit als Assistent bei Christian Lorenz, einem Werbe- & Produktfotografen aus Dresden. Habe ich gelernt, dass man möglichst viel Arbeit in die Vorbereitung stecken sollte um im nachhinein, möglichst wenig nacharbeit zu haben. Das habe ich auch versucht aber diese verd***** Zahnpasta lässt sich nicht einfach verarbeiten. Ich habe aber mein bestes getan. Leider war dann aber doch ziemlich viel Nacharbeit nötig, ich bin da irgendwie Perfektionist.

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Mitlerweile sind aus den Neonlampen ein Paar Low Budget Striplights geworden. Und neue Bilder sind auch schon im Kasten. Stay tuned!

Equipment: Canon 5D Mark II, Canon EF 50

P.S. Bin grad auf der Suche nach einer Assistentenstelle bei einem Fashion-, Beauty-, Werbe-, Produktfotografen.

© 2009 Marcus Hasart

Es gibt Dinge im Leben die ziehen einen magisch an. Man weiß eigentlich braucht man sie nicht & unwirtschaftlich sind sie auch. Dafür sehen sie schön aus. So ist es auch mit meinem Apple Wireless Keyboard. Ich wollte die Tastatur schon immer haben, seit dem sie vorgestellt wurde. Jedes mal wenn man am Gravis vorbeikommt ist man aufs neue begeistert, aber das Geld ist einem dann doch zu schade. Irgendwann liegt die Tastatur dann aber doch auf dem Schreibtisch. Am Anfang freut man sich endlich sein Objekt der Begierde in den Händen zu halten. Mit der Zeit lässt es nach. Man beginnt das Nummern Pad zu vermissen. Und jetzt wo die Batterien leer sind liegt die Tastatur nur noch im Schrank rum. Es ist schön sich Wünsche zu erfüllen.

apple_wireless_keyboard

Als mein Blick dann mal wieder ins Regal schweifte, ich sie mal wieder in die Hand nahm, drehte & wendete war es wieder da. Diesmal aber nicht der Zwang Besitz zu ergreifen, sondern dieses Wunderwerk der Technik zu fotografieren. Es sollte nur ein Foto werden, keine Reihe mit Details. Schlicht und einfach, trotzdem perfekt. Das Ergebnis ist simpel, auf das Wesentliche beschränkt & irgendwie faszinierend. Apple hat mit dieser Tastatur eine Design Ikone geschaffen. Lasst euch nicht von ihr verführen.

Equipment: Canon 5D Mark II, Canon EF 85

© 2009 Marcus Hasart