Annie Leibovitz - At Work

Annie Leibovitz war mir durch diesen interessanten Artikel mal wieder in das Gehirn gerufen worden. Und wie es der Zufall so will bekam ich, natürlich um Frau Leibovitz finanziell zu unterstützen, ihr Buch “At Work” geschenkt.

Das Buch an sich ist schon vom optischen eine Empfehlung wert. Ein wunderschöner Leineneinband mit Prägedruck. Farblich irgendwie so, wie man sich Annie Leibovitz vorstellt.

Das Buch ist aber mehr Biografie als, Lehrbuch. Was mich nicht weiter stört, denn ich mag solche Bücher. Insbesondere von Fotografen, die ihren Lebensweg niederschreiben. Ich finde es inspirierend und zugleich spannend einen Lebensweg nach zu verfolgen. Zugleich ist das Buch aber nicht wie eine Biografie aufgebaut. Man wird am Anfang aufgeklärt wie Annie Leibovitz zur Fotografie kam und in den Nachfolgenden Kapiteln widmet Sie sich verschiedenen fotografischen Themen, von den Stones, über den Krieg bis hin zum Wahlkampf mit Barack Obama. Diese Zeitreise endet im Jetzt und auf Seite 200. Aber das Buch bietet noch einen zweiten Teil, welcher schon im Inhaltsverzeichnis deutlich abgegrenzt wird. Auf den nun folgenden 37 Seiten geht Annie Leibovitz auf ihre Ausrüstung ein, ihr werden 10 Fragen gestellt (der wohl mit interessanteste Teil des Buches), man erhält eine bebilderte Veröffentlichungsgeschichte & einen Chronologie ihres bisherigen Lebens.

Alles in allem sehr gelungenes Buch, welches ich ohne Einschränkungen Empfehlen kann. Wer sich in “At Work” allerdings ein Lehrbuch erhofft sollte lieber die Finger davon lassen.

© 2009 Marcus Hasart

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