Sommerflaute im Juli. Wie man sehen kann ist schon seit einiger Zeit nix neues passiert. Das liegt zum einen daran, dass ich gerade die erste Prüfungesperiode hinter mir habe & zum anderen um viele andere Dinge kümmern musste.

Letzte Woche war dann der Newsblog kurzzeitig nicht erreichbar. Dafür muss ich mich erst einmal entschuldigen. Aber leider kam zu diesem Zeitpunkt alles zusammen: interner Server Umzug, fehlgeschlagenes Update auf Wordpress 2.8.2 & durch den Umzug nicht erreichbarkeit meines FTP Zuganges.

Holz Figuren

Infos zum Bild:

Etwas ältere Aufnahme aus verschiedenen kleinen (30 cm) Holzfiguren. Damals noch mit meiner ersten digitalen Spiegelreflexkamera, der Nikon D70, fotografiert & irgendwie symbolisch sehr gut dafür geeignet, dass man etwas fertig gestellt hat. Daraus sollte eigentlich einmal eine Serie mit 9 verschiedenen Symbolen werden.

Mittlerweile ist wieder alles funktionsfähig, umgezogen & geupdatet. Und so wird es ab August wieder vermehrt Content rund um die Fotografie geben. Also entweder ab & an mal vorbei surfen oder einfach den RSS Feed abonnieren.

© 2009 Marcus Hasart

Spazierengegangen

3. Juli 2009

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© 2009 Marcus Hasart

1. Juli

2. Juli 2009

Was bisher geschah:

Ich erinnere mich, dass im Jahr 1997 an diesem Tag Hong Kong wieder an China zurück gegeben wurde. Dann war da 1999 der Umzug des Bundestages von Bonn, der kleinen Stadt am großen Rhein, nach Berlin, der großen Stadt an der kleinen Spree. Einige berühmte Persönlichkeiten wurden an diesem Tag geboren.

Was schreibt nun das Jahr 2009:

Die Gurke darf endlich wieder krumm wachsen! Ob das mal nicht zu logistischen Problemen beim Transport & dem Anstieg der Gurkenpreise führen wird? Für 20 Millionen Rentner & nicht ganz so viele Arbeitslosengeld II Empfänger gibt es mehr Geld. Der einheitliche Beitragssatz der Krankenkassen sinkt auf 14,9%. Notrufe können jetzt nur noch mit aktivierter SIM-Karte getätigt werden. Die Besteuerung von Neuwagen richtet sich jetzt nach dem Kohlendioxid Ausstoß. Ab heute ist Ice Age 3 in den Kinos. Um nur mal ein paar Neurungen des 1. Juli 2009 zu nennen.

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Der 1. Juli ist aber auch Nationalfeiertag in Kanada. Es ist der 182. Tag des Gregorianischen Kalenders. Bleiben also noch 183 Tage um das Jahr sinnvoll zu nutzen & ein gutes Jahr daraus zu machen.

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Der aber wohl wichtigste Punkt ist:

Ich habe Geburtstag!


Und wie immer am 1. Juli war Sonnenschein und schönes Wetter. Zeit das letzte Jahr einmal zu überdenken & zu schauen was man dieses Jahr besser machen könnte.

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Kuchen & Geschenke gab es natürlich auch.


© 2009 Marcus Hasart


Bessi ist eine alte Irish Setter Dame. Sie hört auf das Wort. Ist ein wenig bedacht was das Essen angeht und hat hier und da ein paar Leiden. Im Großen und Ganzen ist sie aber sehr glücklich. Es sei denn, Herchen & Frauchen fahren in den Urlaub. Dann sagt ihr das beste Essen nicht zu & sie verkricht sich unter den Tisch in der Waschküche. Bessi hat zahlreiche Enkel ihrer Besitzer mit aufwachsen sehen und mittlerweile sogar schon das erste Urenkelkind miterlebt.

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Jemand vom Fernsehen hat uns während des Studiums einmal erzählt, dass wenn es mit der Quote nicht mehr klappt Tiere & kleine Kinder immer ziehen. Mal sehen ob das auch hier klappt, wobei ich mich allerdings nicht über meine Besucherzahlen beschweren brauche.

Equipment: Canon 5D Mark II, Canon EF 85 mm 1.8 USM, Canon EF 70-200 mm 2.8 L USM

© 2009 Marcus Hasart

Fotos zum Wochenende, von dem was wohl die Meisten am Wochenende so machen, Zeit auf der Straße verbringen. Ich war aber diesmal nur Beifahrer, habe mich fahren lassen. Die Zeit genutzt. Ich habe Bewegung eingefangen, Geschwindigkeit sichtbar gemacht oder einfach nur mit der Kamera rumgespielt.

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Sie haben Ihr Ziel erreicht!

Equipment: Canon 5D Mark II, Canon EF 28 mm 1.8 USM

© 2009 Marcus Hasart

blogtimes

Vor einiger Zeit bekam ich eine Mail aus Paris, Absender Ronny Ritschel von BlogTimes.info. Zunächst wurde er über Twitter auf meine Website aufmerksam. Diese war ihm gleich positiv ins Auge gefallen & auch meine Art der Fotografie fand bei Ihm Zustimmung.

“Als erstes hat mich die Webseite angesprochen. Oha, habe ich mir gedacht, hier gibt wohl jemanden zu sehen, der sein Handwerk versteht.  Dann natürlich rauf aufs Portfolio geklickt und gefunden habe ich  eine durchdachte und manchmal sehr minimalistische und konzeptionelle Fotografie. Solche Arbeiten sprechen mich an…”

Ronny Ritschel

Seit dem sind einige Tage ins Land gezogen & die Fragen längst beantwortet. Gestern ging dann das Interview auf BlogTimes.info online. Es ist nach den Interviews mit Matthias HaltenhofDave Derbis das dritte Interview auf BlogTimes.info.

Das Interview:

Es ist wieder soweit – ein neues Interview auf BlogTimes.

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Heute möchte ich Euch Fotografie und Portfolio von Marcus Hasart vorstellen, einem 24 Jahre jungen, aufstrebenden Fotografen aus Leipzig.

Marcus Hasart wurde 1985 in Zerbst/Anhalt geboren und begann seine ersten fotografischen Gehversuche 2004. Daraufhin folgten Praktika und Assistenz bei Fotografen in Zerbst und Dresden um seine Kentnisse im Bereich der Studio- und Reportagenfotografie weiter zu entwickeln. Sein stetig wachsendes Portfolio beinhaltet neben letztgenannten Arbeiten, auch Aufnahmen aus der Mode-, Porträt-, Fashion- und Produktfotografie. Um seine fotografischen Kenntnisse zu erweitern, ist Marcus auf der Suche nach einer Assistenzstelle im Bereich Fashion-, Beauty-, Werbe- & Produktfotografie. Falls Ihr Fotografen Interesse an einer Zusammenarbeit mit einem jungen, kreativen, selbstständig, belastbar und hochmotivierten Assistenten habt, seit Ihr bei Marcus an der richtigen Stelle. Mehr auf seiner Webseite oder unter info(at)marcushasart.de

Hier nun das Interview:

BlogTimes: Wie ist Dein Interesse an der Fotografie geweckt worden?

Marcus Hasart: Durch einen Freund, der damals Langzeitbelichtungen und Panoramen fotografiert hat. Eines seiner zweieinhalb Meter Panoramen hängt auch heute noch an meiner Wand. Dieser hatte dann auch als erster in meinem Freundeskreis eine DSLR und ab da war es dann glaube ich ganz um mich geschehen. Das Geräusch des Spiegels und dann das Betrachten des Bildes, auf den damals noch winzigen Displays war für mich einfach nur beeindruckend.

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BlogTimes: Was für eine Kamera verwendest Du und warum hast Du Dich für diese Kamera entschieden?

Marcus Hasart: Meine erste Kamera habe ich dann 2004 gekauft, damals noch eine Bridge von Fuji. Ende 2005 folgte dann die erste DSLR eine Nikon D70. Danach war ziemlich lange Ruhe. Vor gut einem Jahr habe ich dann zur Fuji S3 Pro gewechselt, um dann im Spätsommer 2008 alles zu verkaufen und einfach mit einer 350D und einer 50 mm Festbrennweite weiter zu machen. Heute ist es die Canon 5D Mark II. Warum? Ganz einfach, es ist das Beste was ich mir leisten kann. Viel Auflösung, wenig Rauschen & aktuelle Technik. Ich wollte schon immer Vollformat gerade weil ich ausschließlich mit Festbrennweiten arbeite. Was aber meine Art der Fotografie viel mehr geprägt hat als all die Kameras, war der Kauf meiner ersten Festbrennweite im Januar 2008. Und um ehrlich zu sein, auch wenn man eine 5D Mark II sein eigen nennt, andere Bilder als vorher macht man damit auch nicht.

BlogTimes: Hast Du schon immer digital fotografiert?

Marcus Hasart: Ich glaube wenn die Fotografie heutzutage nicht digital wäre, dann würde ich nicht fotografieren. Ich habe zwischendurch auch mit analogem Mittelformat & einer analogen Panorama Kamera gearbeitet und besitze auch heute noch eine analoge Canon für die S/W Fotografie. Aber ich bin ein Kind derdigitalen Fotografie und ein Großteil meiner Arbeiten entsteht digital. Digital passt irgendwie besser zur heutigen, manchmal viel zu schnelllebigen Zeit.

Bionade Ingwer-Orange

BlogTimes: Wie wichtig ist Dir die digitale Bildbearbeitung bei Deinen Aufnahmen?

Marcus Hasart: Bildbearbeitung ist immer mit dabei. In der analogen Fotografie hat man auch nach gearbeitet. Daher ist und bleibt es auch für mich ein wichtiger Punkt bei der Entstehung eines Bildes. Um ehrlich zu sein, ohne ging es früher nicht und heute eben so wenig. Allerdings sollte man sich klar machen, dass viel Nacharbeit mit perfekter Vorbereitung vermieden werden kann. Ab und an verfluche ich es aber auch & wünschte ich könnte die ganze Bildbearbeitung an jemanden abgeben um mich dann doch mehr dem Eigentlichen zu widmen. Dem Fotografieren.

BlogTimes: Welches war Dein schönstes Erlebnis beim Fotografieren?

Marcus Hasart: An meinem Geburtstag früh um halb 7 in Schrittgeschwindigkeit in einem Heißluftballon über Leipzig zu fahren. Eine schlafende Stadt. Am Horizont in Dunst gehüllt, es war als würde die Zeit viel langsamer vergehen. Es gab ja auch keine Möglichkeit mich schnell wo anders hin zu bewegen, da ich ja an den Korb, in dem ich stand, gebunden war. Und auch mein Bildausschnitt war begrenzt, da ich nur die S3 Pro samt 50 mm 1.4 von Nikon mitgenommen hatte. Das Einzigste was mir neue Bilder brachte war, die nicht vorhersehbare Bewegung des Ballons.

BlogTimes: Gab es einen Moment in dem Du die Kamera gerne dabei gehabt hättest?

Marcus Hasart: So spontan fällt mir da keiner ein. Ich muss dazu sagen, dass ich (fast) immer eine Kamera mit dabei habe & heute auch nicht mehr wild drauf los Fotografiere. Ich erarbeite mir meist ein Konzept was dann umgesetzt wird. Ideen dafür gibt es ausreichend, Zeit diese dann auch um zu setzen eher weniger. Die Zeiten des einfach so drauf los fotografierens habe ich hinter mir gelassen auch wenn man dadurch ab und an den Eindruck hat man kann gar nicht mehr fotografieren.

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BlogTimes: Was, Wen oder Wo würdest Du gerne mal fotografieren?

Marcus Hasart: Ich würde gern mehr hochpreisige Produkte fotografieren. Am besten in einem großen Studio mit weißen Wänden, hohen Decken, richtig gutem Licht & jemandem der sein Fach perfekt beherrscht. Momentanes Hauptziel ist es, die Fühler Richtung Hamburg auszustrecken um dort auch bei größeren Kampagnen dabei zu sein & natürlich um zu lernen. Bis jetzt konnte ich nur Erfahrungen in kleineren Teams sammeln.Was natürlich auch seine Vorteile hat, da man komplett in alle Abläufe, von der Organisation bis hin zum fertigen Bild, eingebunden wird. Auf der anderen Seite mag ich auch Reportage Fotografie sehr, da man Emotionen & Momente festhalten kann. Man verleiht den Erinnerungen ein Bild & zugleich hat man die Möglichkeit jemanden glücklich zu machen. Ob nun meine Zukunft in der Produkt- oder Reportage Fotografie liegt kann & will ich noch nicht sagen.

BlogTimes: Kannst Du Dir ein Leben ohne Kamera vorstellen?

Marcus Hasart: Hab ich schon versucht, geht nicht. Ich bin den Dingern verfallen und das wird sich so schnell auch nicht ändern. Ganz im Gegenteil, meine Leidenschaft wächst von Tag zu Tag mit jedem Bild immer mehr, selbst wenn es nur eine einfache Kamera mit einer 50 mm Festbrennweite ist. Ich persönlich empfinde das Fotografieren als Prozess der einen langen Weg des Lernens beinhaltet & bei dem man eben auch durch Fehler lernt. Vielleicht ist gerade das der Reiz der mich so an der Fotografie begeistert.

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BlogTimes: Welches ist Deine Lieblingsaufnahme und warum?

Marcus Hasart: Eine S/W Aufnahme die im Frühjahr 2008 entstanden ist. Das Bild ist alles andere als perfekt, aber es begeistert mich immer noch. Grund dafür ist, dass es nicht gestellt ist. Sondern einen Augenblick einfängt. Das ist eben auch das was mich an der Fotografie begeistert, man kann Bilder schaffen die Geschichten erzählen. Hauptziel eines jeden Fotografen sollte es sein, den Betrachter dazu zu bringen länger auf das gezeigte Bild zu schauen um eben diesen zum Nachdenken anzuregen. Und da spielt es meist keine Rolle, ob keine Details mehr in den Tiefen vorhanden oder die Lichter ausgefressen sind.

Ich danke für dieses sehr interessante Interview und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg in Deinem Werdegang. Hier gehts zum Portfolio.

Vielen Dank für die Möglichkeit des Interviews auch von mir an Ronny Ritschel von BlogTimes.info. Nicht nur das Interview, sondern auch der sonstige Ablauf war, so denke ich, für beide Seiten sehr angenehm & informativ.

© 2009 Marcus Hasart
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